Selbstständig und immer flüssig: Cashflow ist King!

Sie sind Freiberufler oder Kleinunternehmer und träumen von Ihrer finanziellen Freiheit? Davon, unternehmerische Entscheidungen jederzeit selbstbestimmt zu treffen? Dann sind Sie ganz sicher Fan eines positiven Cashflows, auch wenn Ihnen das möglicherweise gar nicht bewusst ist.

Der Cashflow ist eine der wichtigsten betrieblichen Kennzahlen, aber auch eine der von vielen Selbstständigen am wenigsten beachteten. Der Cashflow drückt die Kraft Ihres Business aus, sich aus den eigenen Einnahmen zu finanzieren. Ein positiver Cashflow signalisiert, dass Ihr Geschäft gesund und liquide ist.

Bei einem negativen Cashflow sollten bei Ihnen die Alarmglocken angehen: Auf Dauer führt der Abfluss von Cash zu Liquiditätsengpässen und im schlimmsten Fall zur Zahlungsunfähigkeit. Die Krux: In eine solche Situation können Sie selbst dann geraten, wenn sich Ihre Umsätze positiv entwickeln und Sie sogar Gewinn erwirtschaften.

Es lohnt sich also, sich mit dem Cashflow einmal näher zu beschäftigen. Schluss mit dem Schattendasein dieser wichtigen Kennzahl – Cashflow ist King!


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Achtung, Liquiditätsengpass: Wenn’s kurz vor knapp ist

Eine umfangreiche Studie von Deloitte, die das Wirtschaftsprüfungsunternehmen im Jahresrhythmus durchführt, hat zuletzt gezeigt, dass die Optimierung des Cashflow nur eine geringe Priorität unter Unternehmern hat. Zwar befragt Deloitte in erster Linie den gehobenen Mittelstand und Großunternehmen, doch die Ergebnisse sprechen Bände.

Das Management des Cashflow fristet so lange ein Schattendasein, bis es fast zu spät ist. Nämlich immer dann, wenn Sie als Selbstständiger die nächste Rechnung nicht begleichen können, eine überraschend hohe Steuernachzahlung vom Finanzamt droht und gleichzeitig Ihre Forderungen nicht pünktlich beglichen werden – genau dann ist das finanzielle Chaos perfekt!

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Ein ausgereifter Liquiditätsengpass verursacht nicht nur schlaflose Nächte, er kann sehr schnell existenzgefährdend werden. Doch warum entstehen Liquiditätsengpässe und Cashflow-Probleme überhaupt? Die einfache Antwort lautet: Weil Sie Ihren Cashflow nicht ordentlich managen!

Einfach und schnell: Basics des Cashflow-Management

Doch wie funktioniert Cashflow-Management überhaupt? Beginnen wir mit den Grundlagen: Wie Sie Ihren Cashflow berechnen. Im ersten Schritt berechnen Sie die erwarteten zahlungswirksamen Einnahmen für den kommenden Monat.

Zahlungswirksam heißt, dass eine offene Rechnung bezahlt wird und der Betrag auf Ihrem Konto eingeht. Die Genauigkeit Ihrer Prognose hängt von vier wesentlichen Faktoren an:

  1. Zahlungsfristen Ihrer Kunden: Das klassische Zahlungsziel im Geschäftsverkehr beträgt 30 Tage. Wenn Sie Vorkasse, kürzere oder gar längere Zahlungsziele mit Ihren Kunden vereinbart haben, verschiebt sich der Zahlungseingang entsprechend.
  2. Zahlungsgewohnheiten Ihrer Kunden: Kunde A zahlt trotz identischer Zahlungsziele schneller als Kunde B? Bei langfristigen Kundenbeziehungen können Sie die Zahlungsgewohnheiten Ihrer Kunden ziemlich gut einschätzen und auf die Cashflow-Berechnung anwenden.
  3. Offene Posten aus vergangenen Aufträgen: Einige Ihrer Kunden haben offene Rechnungen noch nicht beglichen? Treffen Sie eine realistische Annahme, wie wahrscheinlich der Zahlungseingang im kommenden Monat ist.
  4. Erwartete Zahlungseingänge aus aktuellen Aufträgen: Sie arbeiten an einem neuen Auftrag, die Rechnung stellen Sie in Kürze und Ihr Kunden wird kurz darauf zahlen? Nehmen Sie den erwarteten Zahlungseingang in Ihre Cashflow-Berechnung auf.

Positiver Cashflow Berechnen So Geht's

Im nächsten Schritt erstellen Sie eine Übersicht der prognostizierten zahlungswirksamen Aufwendungen. Das sind alle Ausgaben, die Sie im kommenden Monat begleichen werden, die also effektiv von Ihrem Konto abgehen werden:

  1. Fixkosten: Ihre fixen Kosten sind alle Kosten, die unabhängig von Ihrer Auftragslage in jedem Monat anfallen. Dazu zählen Ihre Miete, Versicherungen, Gehälter und gegebenenfalls die Tilgung von Darlehen. Nicht vergessen: Manche Fixkosten werden nicht im Monatsrhythmus, sondern quartalsweise oder einmal im Jahr fällig.
  2. Variable Kosten: Hier führen Sie alle Kosten auf, die in Abhängigkeit Ihrer Auftragslage entstehen, zum Beispiel Materialkosten oder die Kosten für die auftragsbezogene Zusammenarbeit mit Freiberuflern.

Kosten Trennen Cashflow Einfach Erklärt

Nicht relevant für Ihre Cashflow-Berechnung sind gewinnmindernde, aber nicht zahlungswirksame Positionen wie zum Beispiel Abschreibungen. Die beeinflussen zwar Ihren Gewinn, doch die eigentliche Zahlung für die getätigten Investitionen oder die Anschaffung von Anlagevermögen hat bereits zu einem Zeitpunkt in der Vergangenheit stattgefunden.

Einzige Ausnahme: Sie haben die Anschaffung mit einer Fremdfinanzierung verbunden. Dann taucht die Rückzahlung des Darlehens allerdings in den Fixkosten auf und ist damit in Ihrer Cashflow-Berechnung berücksichtigt.


Optimieren Sie Ihren Cashflow und vermeiden Sie Liquiditätsengpässe. Mit dem Finiata Cashflow-Guide für Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer bleiben Sie immer flüssig. Jetzt Newsletter abonnieren und den Guide nicht verpassen!

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Mit positivem Cashflow zur finanziellen Freiheit

Mit diesen Informationen können Sie Ihren monatlichen Cashflow berechnen: Subtrahieren Sie die zahlungswirksamen Ausgaben des kommenden Monats von den zahlungswirksamen Einnahmen. Das Ergebnis zeigt, wie viel Liquidität – frei verfügbare Mittel – Ihnen im kommenden Monat zur Verfügung steht.

Ein Liquiditätsüberschuss oder ein positiver Cashflow ist wichtig, weil er Ihnen finanzielle Gestaltungsräume und Unabhängigkeit in der Selbstständigkeit eröffnet. Wer in plötzliche Liquiditätsengpässe gerät, ist nicht mehr Herr der Lage und verliert den Fokus auf das eigentliche Geschäft und seine Kunden – und steht im schlimmsten Fall vor dem geschäftlichen Aus.

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