IN NUR 5 MINUTEN LIQUIDE MITTEL VERSTEHEN UND OPTIMIEREN

ROHSTOFF, RECHNUNG, GELD – WAS SIND EIGENTLICH LIQUIDE MITTEL?

Einfach ausgedrückt: Alles das, was in Ihrem Unternehmen an Geld vorhanden ist oder schnell zu Geld gemacht werden kann, zählt zu den liquiden Mitteln.

IN WENIGEN WORTEN
Alles Geld in Ihrem Unternehmen ist in verschiedenster Form vorhanden. Grob kann man es in zwei Arten aufteilen: Die bleibenden und die nicht-bleibenden Geldwerte. Wir betrachten die zweite Hälfte; das Geld, das Ihr Unternehmen durchläuft.
• Einiges davon befindet sich auf Ihrem Unternehmenskonto, anderes in der Portokasse oder es liegt als Scheck in Ihrer Buchhaltung oder Ihrer Schublade. In jedem Fall ist diese Art von Geldwert für Sie am schnellsten verfügbar.
• Weitere Geldwerte sind sozusagen „vorübergehend unterwegs“, z.B. in Form von Rechnungen, die Sie Ihren Kunden für erledigte Aufträge gestellt hast, die aber noch nicht bezahlt wurden. Diese Werte sind also noch kein bares Geld, aber es sind auch keine Warenwerte mehr.
• Die dritte Art von liquiden Mitteln sind nicht ganz so schnell verfügbar. Dazu zählt alles, was man für die Produktion braucht, also Rohmaterialien ebenso sowie alle in Produktion befindlichen Waren und Erzeugnisse, egal ob fertig oder unfertig. Diese Dinge können durch Verkauf zu Geld gemacht werden, aber es dauert länger, als einfach bei der Bank Geld abzuheben.

Wenn Sie z.B. Möbel herstellen, wären dies gleichermaßen das unbearbeitete Holz, alle daraus gefertigten (oder in Fertigung befindlichen) Bauteile wie auch alle fertigen Möbel, die in Ihrem Lager auf den Verkauf warten.

Wie Sie sehen, lassen sich alle diese Geldwerte auch nach der Verfügbarkeit ordnen, also in der Reihenfolge, wie schnell sie für andere Zwecke verwendet werden können.

DIE LANGE VERSION
Ein Buchhalter betrachtet das gesamte Thema sehr viel differenzierter. Für ihn gibt es zunächst das Vermögen, das kurzfristig ins Unternehmen kommt und es dann wieder verlässt (Umlaufvermögen), und das Vermögen, das dauerhaft im Unternehmen verbleiben soll (Anlagevermögen). Beide haben zahlreiche Unterkategorien, in denen er sich genau auskennen muss. Im Falle des Umlaufvermögens regelt § 266 Abs. 2 B HGB, was alles dazu zählt. Die präzise Auflistung kennt auch die oben erwähnten drei Gruppen (sowie noch eine weitere) unter diesen Namen:

• Vorräte
• Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
• Wertpapiere
• Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Jeder dieser Gruppen ist intern nochmals unterteilt, um in der Bilanz sämtliche Werte übersichtlich, transparent und nach einheitlicher Ordnung aufzuführen. Für unsere Betrachtung würde das nun aber zu weit führen; wir interessieren uns vielmehr für die Umwandlung, die mit dem Service von Finiata erreicht wird.

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